Gedenken an deutschen Widerstandskämpfer im ehemaligen Folterkeller der Gestapo in Genua

Die Gestapo in der Casa dello Studente
Die Universität Genua ließ zwischen 1933 und 1935 die Casa dello Studente am Corso Aldo Gastaldi (damals: Corso Giulio Cesare) als Studentenwohnheim errichten. Kurz nach Fertigstellung wurde das 5-geschossige Gebäude von der Faschistischen Partei übernommen. Nach der Besetzung Genuas durch deutsche Truppen war die Casa dello Studente ab Mitte Oktober 1943 Sitz der Gestapo, war deren Verhör- und Folterzentrum unter Leitung von SS-Obersturmbannführer Friedrich Engel, dem SD- und Polizeichef von Genua, der in internationalen Medien auch als „Schlächter von Genua“ bezeichnet wird.

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Intellektuelle im Widerstand: die Einaudis …

… heißt ein einleitendes Kapitel unseres Buches ‚Partisanenpfade im Piemont’, das wir als Beispiel für gelebten Widerstand während der 20 Jahre andauernden faschistischen Herrschaft Mussolinis geschrieben haben. Widerstand, der – wenn auch klandestin – aktiv betrieben wurde, lange bevor im September 1943 der bewaffnete Kampf, die Resistenza gegen deutsche Besatzung und italienischen Faschismus begann.

Am 15. November 1933 gründete Giulio Einaudi zusammen mit Leone Ginzburg und Cesare Pavese in Turin den Buchverlag Einaudi. 2012 wäre Giulio Einaudi 100 Jahre alt geworden, was die Stadt Turin zum Anlass nahm, unter den Arkaden der Via Po mit einer Plakataktion an ihn zu erinnern.
Wir tun es ihr nach.

Lalla Romano und Giulio Einaudi - Foto: © Wolfram Mikuteit

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Stolperstein-Spaziergang durch Saluzzo

Dass Saluzzo mit seiner sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, den vielen Palazzi, engen Gassen und Torbögen und wegen der herrlichen Lage am Alpenrand eine Reise wert ist, kann man in den meisten Piemont-Reiseführern nachlesen.

Stolperstein-Spaziergang durch Saluzzo

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Das Monumento Partigiano in Trois-Villes, Aostatal

Der Ort
Trois-Villes ist eine auf ca. 1.350 Metern Höhe liegende Teilgemeinde von Quart. Erreichbar ist der Ort von Aosta in östlicher Richtung über die Strada Statale (SS) 26, von der man in Saint-Christoph in Richtung Trois-Villes abbiegt, der Ausschilderung bis Avisod folgt und dort an der Kirche rechts abbiegt (ca. 22 km ab Aosta).

Monumento Partigiano in Trois Villes, Aostatal - Foto: © Wolfram Mikuteit

Monumento Partigiano in Trois Villes, Aostatal – Foto: © Wolfram Mikuteit

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Der Schwur von Garda

Giuramento della Garda, 8. Dezember 1943

Neben den 23 dort beschriebenen Wandertouren haben wir in unserem Buch Partisanenpfade im Piemont auch eine Vielzahl von Erinnerungsplätzen aufgeführt, die mühelos ganz ohne körperliche Anstrengungen besucht werden können. So auch den kleinen ‚Parco della Memoria‘ bei San Giorio di Susa, wo bei der ‚Commemorazione Giuramento della Garda‘ unter dem Motto „Ieri, ora e sempre Resistenza“ wie in jedem  Jahr viele NO-TAV-Fahnen wehen werden.

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