Erste Massenmorde an Juden in Italien – Massaker am Lago Maggiore

Zwischen dem 15. September 1943 und dem 11. Oktober 1943 wurden mehrere idyllische Orte am piemontesischen Westufer des Lago Maggiore und dessen Umgebung Schauplatz der ersten Massenmorde an Juden in Italien nach dessen Kriegsaustritt und der Besetzung durch deutsche Truppen.

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Die Partisanenrepublik von Ossola – Teil 2

Die erste Befreiung des Val d‘Ossola
Ossolo-Tal - KarteHatten die Deutschen gehofft, mit den großangelegten Durchkämmungsaktionen im Val d’Ossola im Juni 1944, bei denen ca. 300 Partisanen getötet und ungefähr 400 gefangengenommene Zivilisten in deutsche Lager deportiert worden waren, die Region in ihrem Sinne befriedet zu haben, wurden sie schnell eines anderen belehrt: Aus ihren Rückzugsgebieten heraus formierten sich die Partisanen neu, bekamen weiteren Zulauf und starteten Mitte August 1944parallel zur alliierten Landung in Südfrankreich, der Befreiung von Florenz und der Offensive der Alliierten gegen die Gotenlinie – die militärischen Aktionen, die zur Befreiung des Val d’Ossola führen sollten.

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Die Partisanenrepublik von Ossola

Über 20 von deutschen Besatzern und Mussolinis faschistischen Truppen vollständig befreite Gebiete, Partisanenrepubliken, gab es im Sommer und Herbst 1944 in Italien. Die wegen ihrer Ausdehnung und Bevölkerungsdichte bedeutsamste von ihnen war die „Repubblica partigiana della Val d’Ossola“. Sie wurde vor genau 70 Jahren, am 10. September 1944, im piemontesischen Domodossola ausgerufen. Es folgten die 44 Tage der freien Partisanenrepublik Ossola, in deren Verlauf ein funktionierendes Modell einer antifaschistischen, pluralistischen Demokratie aufgebaut wurde.Grenzstein Partisanenrepublik Ossola - Foto: © Wolfram Mikuteit

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Durch das Valle Gesso: Attraverso la Memoria 2014

Seit über 15 Jahren finden – jeweils am ersten Septemberwochenende – im italienischen Valle Gesso und im französischen Vallée de la Vésubie Gedenkwanderungen statt, die an die etwa 800 jüdischen Menschen erinnern wollen, die hier zwischen dem 9. und 13. September 1943 aus Saint-Martin-Vésubie vor den aus dem Süden vordringenden Nazis über den Alpenhauptkamm flohen.

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Sant’Anna di Stazzema – Anklage im Fall des Massakers möglich

Schallende Ohrfeige für Stuttgarter Juristen
„Hinreichender Tatverdacht“: Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat im Klageerzwingungsverfahren der Opfervertreter des Massakers von Sant’Anna di Stazzema den Einstellungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den ehemaligen SS-Untersturmführer Gerhard Sommer aufgehoben. Damit könnte eines der größten und grausamsten Verbrechen, das deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg verübt haben, doch noch vor Gericht aufgearbeitet werden. Außerhalb Baden-Württembergs.

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