Kategorie-Archiv: Gedenkorte

Gedenkorte

Rede zum 70. Jahrestag des Massakers am Colle del Lys

Als wir vor kurzem die Gedenkveranstaltung am Colle del Lys ankündigten, haben wir dabei auch auf die intensiven Kontakte hingewiesen, die die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Ravensburg-Oberschwaben seit Jahrzehnten zum Comitato Resistenza Colle del Lys pflegt.


Joseph Kaiser als Vertreter der VVN-BdA Ravensburg-Oberschwaben war Ehrengast bei der Gedenkveranstaltung am 6. Juli 2014 und hat uns erlaubt, seine Rede anlässlich des 70. Jahrestags des Massakers hier nachfolgend wiederzugeben:

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Gedenkveranstaltung am Colle del Lys

Seit Jahrzehnten findet im Piemont jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende eine Gedenkveranstaltung am Colle del Lys statt – dort wo unweit von Turin am Übergang zwischen Susa- und Viùtal am 2. Juli 1944 26 junge Männer einem blutigen Massaker zum Opfer fielen. Auch dieses Ereignis jährt sich – wie so viele andere – dieses Jahr zum 70. Mal.

70. Jahrestag des Massakers am Colle del Lys

Nachdem bereits Ende Juni 1944 Auskämmungsaktionen in verschiedenen Orten des Susatals stattfanden, stießen im Morgengrauen des 2. Juli 1944 deutsche und italienische SS-Truppen zum Colle del Lys vor. Sie näherten sich dem Pass von zwei Seiten, sowohl vom Viù- als auch vom Susatal. Ihr Ziel war die Zerschlagung der 17. Garibaldi-Brigade „Felice Cima“. Während heftiger Gefechte wurden sechs Partisanen getötet, die meisten anderen konnten sich in Richtung der schwer zugänglichen Region um den Monte Rognoso retten. Für 26 Männer gab es dagegen kein Entkommen. Sie waren erst kurz vorher aus der Ebene zu den Partisanen gestoßen und wussten weder, wie man sich im felsigen, unwegsamen Gelände zu bewegen hatte, noch trugen sie dafür das richtige Schuhwerk. Sie sahen sich außerstande, den anderen zu folgen und waren zur Umkehr gezwungen. Die Männer – die meisten waren unbewaffnet – wurden von den SS-lern gefasst, gefoltert und anschließend erschlagen. Erst zwei Tage später war es möglich, die schwer geschändeten Leichen zu bergen und in einem Massengrab beizusetzen.

Per non dimenticare – Orte der Erinnerung am Colle del Lys

1947 wurde am Colle del Lys eine erste kleine Gedenktafel für die Toten der 17. Garibaldi-Brigade „Felice Cima“aufgestellt. Als aber am 11. September 1955 – bereits mitten im Kalten Krieg und einige Jahre nach Aufspaltung der A.N.P.I. – der knapp acht Meter hohe Rundturm eingeweiht wurde, der heute das Wahrzeichen des Passes ist, wählte man einen anderen Ansatz: Seit damals wird nicht mehr nur der Opfer einer einzelnen Partisanenorganisation gedacht, sondern parteiübergreifend aller 2.024 Menschen aus den Valli di Lanzo, Susa, Sangone und Chisone, die während der 20 Monate des Widerstands gegen deutsche und italienische Faschisten ihr Leben verloren.

In diesem eher regionalen als organisationsbezogenen Sinn versteht sich auch das im Jahr 2000 in der ehemaligen Casa Cantoniera errichtete „Ecomuseo della Resistenza Carlo Mastri“. Zwar setzt die ständige Fotoausstellung ihren unübersehbaren Schwerpunkt auf die Geschichte der 17. Garibaldi-Brigade – Wechselausstellungen und Veranstaltungen widmen sich aber dem gesamten Komplex der Resistenza.

Gedenkveranstaltung 2014

Die diesjährige Gedenkveranstaltung beginnt am Samstag, den 5. Juli 2014, mit der Wanderung zum Colle della Portia, die wir auch in unser Buch „Partisanenpfade im Piemont“ aufgenommen haben. Die weiteren Programmpunkte können dem Veranstaltungsplakat entnommen werden.

Ein kleiner Hinweis noch zum Ehrengast der sonntäglichen Hauptveranstaltung Joseph Kaiser (VVN-BdA Ravensburg/Oberschwaben): Die VVN-BdA Ravensburg/Oberschwaben pflegt – wie auch die VVN-BdA Konstanz – intensive Kontakte zu ehemaligen WiderstandskämpferInnen, PartisanInnen, AntifaschistInnen und GewerkschafterInnen aus dem Piemont, die aus der Städtepartnerschaft Ravensburg-Rivoli vor über 30 Jahren hervorgegangen sind. So wie Elena Cattaneo, die Präsidentin des Comitato Resistenza Colle del Lys, im Mai mit ihrem Mann Franco Voghera zur Gedenkveranstaltung am KZ-Friedhof an der Birnau kam, ist auch dieses Jahr wieder eine Delegation der VVN-BdA Ravensburg/Oberschwaben am Colle del Lys dabei.

Plakat / Veranstaltungsprogramm als Download

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

Gedenkfeier am KZ-Friedhof Birnau am Bodensee 2014

Seit vielen Jahren wird am KZ-Friedhof nahe der Wallfahrtskirche Birnau um den 8. Mai herum, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, der Menschen gedacht, die im KZ-Außenlager Überlingen-Aufkirch starben. Mindestens 185 Häftlinge – die meisten von ihnen Italiener und Slowenen – wurden dort zwischen September 1944 und April 1945 ermordet oder fielen den unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen beim Bau des Goldbacher Stollens zum Opfer. Sie alle waren dort beim Bau eines unterirdisches Stollensystems eingesetzt, in das die Produktion der Friedrichshafener Rüstungsbetriebe Dornier, Zeppelin, ZF und Maybach vor Bomben geschützt unter Tage verlagert werden sollte.


Anfangs wurden die Opfer zur Einäscherung in das Konstanzer Krematorium gebracht. Einem Mitarbeiter war es trotz aller Verbote gelungen, die Urnen zu beschriften und zu verstecken. Nach dem Krieg konnten sie dadurch den Angehörigen übergeben und in ihre  Heimat überführt werden. Per Zufall entdeckten wir bei unseren Recherchen auf dem zwischen Lago Maggiore und Luganer See gelegenen Monte San Martino in der dortigen Gedenkstätte das Urnengrab des Rechtsanwalts Franco Tranfaglia: Er hatte sich dem lokalen Widerstand gegen die deutsche Besetzung Italiens angeschlossen, wurde verhaftet, über Bozen im Oktober 1944 nach Deutschland deportiert und starb am 17.1.1945 im Außenlager Überlingen-Aufkirch. An „allgemeiner Schwäche“, wie es damals stets hieß.

Als die Kohleversorgung des Konstanzer Krematoriums aber für eine Verbrennung nicht mehr ausreichte, wurden etwa 97 Tote unbekleidet im nahen Degenhardter Wäldchen in einem Massengrab verscharrt. Nach dem Krieg ordnete die französische Militärbehörde die Öffnung des Massengrabs an und verlangte die Umbettung der Leichen. Am 9. April 1946 wurden die namenlosen Toten auf dem KZ-Gedenkfriedhof Birnau bestattet.


Während der diesjährigen Gedenkveranstaltung am KZ-Friedhof Birnau am 10. Mai legte als Ehrengast der letzte überlebende Häftling des Lagers, der fast 89-jährige Anton Jež aus Slowenien, einen Kranz am Kreuz des Friedhofs nieder. Und die Hauptrednerin Janka Kluge (VVN-BdA Landessprecherin) erinnerte an das Schicksal einer dieser Männer: Giuseppe Beltrame aus dem Val Bormida (Piemont/ Ligurien) gehörte zu jenen Wehrpflichtigen, die in der „größten Verkleidungsaktion der italienischen Geschichte“, wie es die Historikerin Anna Bravo nennt, am 8. September 1943, dem Tag des Waffenstillstands der Italiener mit den Alliierten, ihre Uniform klammheimlich gegen Zivilkleidung tauschten, um der Gefangennahme und anschließender Deportation durch die deutsche Wehrmacht zu entgehen. Erst vor einigen Jahren wurde bekannt, dass Giuseppe Beltrame, dessen Geschichte Oswald Burger nachgezeichnet hat, in einem der 97 namenlosen Gräber bestattet wurde.

Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier am KZ-Friedhof Birnau, veranstaltet von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BDA Bodensee-Oberschwaben und Singen-Konstanz), DGB, IG Metall und dieses Jahr erstmalig auch der lokalen Stolperstein-Initiativen, ist darüberhinaus immer auch ein Treffen von Deutschen und Italienern. Was mit der Städtepartnerschaft zwischen Ravensburg und Rivoli nahe Turin vor über 30 Jahren begann, hat schnell zu ganz intensiven Kontakten zwischen der VVN und dem Comitato Resistenza Colle del Lys geführt. Kein Wunder also, dass wir dort vor zwei Jahren auch unser Buch „Partisanenpfade im Piemont“ vorstellen durften.

Elena Cattaneo, die Präsidentin des Comitato Resistenza Colle del Lys, war mit ihrem Mann Franco Voghera zur Birnau gekommen und erinnnerte nicht nur an die faschistische Hitler-Diktatur, sondern wies zudem – wie auch alle anderen Redner und Rednerinnen – auf die Gefahr der aktuelle Entwicklung rechter Parteien in Europa hin.

Verstärkt wurde die kleine italienische Delegation durch Giuseppe Rizzo und seine Frau Enza Giordano aus Grugliasco. Der Präsident der ‚Consulta antifascista comunale di Grugliasco‘ kam als Vertreter des Bürgermeisters dieses kleinen Ortes, der am 29./30. April 1945 – als das nahe Turin bereits befreit war und der Sieg über den Faschismus schon gefeiert wurde – blutiger Schauplatz eines Massakers durch deutsche Wehrmachtsangehörige wurde: Diesem Massaker fielen 68 Partisanen und Zivilisten zum Opfer.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

Literatur zum Thema:

Oswald Burger: Der Stollen. Verein Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen, Überlingen 1996; 10. Auflage: Isele, Eggingen 2012, ISBN 978-3-86142-087-3.

Führungen zum Goldbacher Stollen und Informationen dazu:
http://www.stollen-ueberlingen.de

 

Das Massaker von Benedicta

Zwischen Mitte März und Mitte April 1944 fanden an vielen Orten im von den Deutschen besetzten Italien Razzien und sogenannte „Auskämmungsaktionen“ statt, die meisten in Ligurien und Piemont. Im noch zum Piemont gehörenden ligurischen Apennin, in der Provinz Alessandria und nur wenige Kilometer nordwestlich von Genua, wird an der damals als Gutshof genutzten alten Abtei von Benedicta an eines dieser blutigen Geschehen erinnert, das heute vor genau 70 Jahren begann.Das Massaker von Benedicta - Foto: © Wolfram Mikuteit

Wer im Hinterland von Genua durch den Parco naturale delle Capanne di Marcarolo fährt, gelangt zwangsläufig zum „Parco della Pace“ von Benedicta. Am Karfreitag 1944, im Morgengrauen des 7. April, begann hier in der unwegsamen Gegend rund um den Monte Tobbio eine großangelegte „Auskämmungsaktion“ faschistischer Guardia nazionale repubblicana-Truppen unter deutscher Wehrmachtsleitung, bei der fast 100 sogenannte „Rebellen“ starben. In den folgenden Tagen wurden in benachbarten Orten weitere 50 Männer erschossen, circa 400 wurden gefangen genommen und viele von ihnen in deutsche Konzentrationslager deportiert. 17 von denen, die das Massaker in Benedicta überlebt hatten, wurden im Gefängnis Marassi in Genua inhaftiert und am 19. Mai 1944 mit anderen Häftlingen am Turchino-Pass ermordet.

Was genau unter „Rebellen“ zu verstehen war, schildert der Historiker Lutz Klinkhammer in seinem Buch „Zwischen Bündnis und Besatzung – Das nationalsozialistische Deutschland und die Republik von Salò 1943-1945“:

„Auch in diesem Fall handelte es sich bei den Rebellen nicht um eine kompakte Partisanen-„Bande“. Dies verrät nicht nur die große Zahl der Aufständischen, deren mangelnde Bewaffnung und eingeschränkte Widerstandsmöglichkeiten dazu führten, daß die Häscher eine große Zahl von Toten und Gefangenen machen konnten, sondern auch die Zusammensetzung der Gruppe am Monte Tobbio: Der größte Teil waren geflüchtete Jugendliche, entflohene alliierte Kriegsgefangene, untergetauchte Soldaten des ehemaligen königlich-italienischen Heeres; auch kommunistische Arbeiter aus den ligurischen Fabriken gehörten dazu. Die mehr unter dem Zwang der Ereignisse Geflüchteten hatten sich – abgesehen von den Kommunisten unter den Arbeitern und einem Grüppchen von Christdemokraten – politisch nicht weiter artikuliert und auch keine besonderen Aktionen unternommen, sondern sich auf die Beschaffung von Lebensmitteln beschränkt“ (S.441).

Und konstatiert:
Die Partisanenbekämpfung hatte also bereits in dieser Phase zu einem beträchtlichen Teil eine ,,Auskämmung zum Arbeitseinsatz“ zum Ziel.

Eine kleine Kapelle und ein schlichtes Kreuz stehen heute dort, wo am 7. April 1944 die Erschießungen stattfanden. Gegenüber befindet sich das Massengrab und die Gedenkstätte, das Sacrario dei Martiri della Benedicta, für die Opfer des Massakers.  Etwas höher gelegen wird an den Ruinen der Capanne di Marcarolo ein Informationsort geschaffen; viele Schautafeln geben dort bereits heute einen Überblick über die Vorfälle, die sich Ostern 1944 ereigneten.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

 

Rom – der Anschlag in der Via Rasella

Vor 70 Jahren, am 23. März 1944 – dem 25. Jahrestag der Gründung von Mussolinis „Fasci di combattimento“, der berüchtigten faschistischen Kampfbünde – explodierten in Rom an der Kreuzung Via Rasella und Via del Boccaccio eine in einem Müllkarren verborgene Bombe und eine präparierte Mörsergranate. Durch diesen Anschlag wurden 33 der 156 Mann starken, mit Waffen im Anschlag täglich zur gleichen Zeit durch die Via Rasella marschierenden 11. Kompanie des III. Bataillons des Polizei-Regiments „Bozen“ getötet, 67 verwundet. Auch zwei Italiener kamen dabei ums Leben.

Via Rasella - die Einschusslöcher sind heute noch zu sehen - Foto: © Wolfram Mikuteit

Die Deutschen übten mit dem Massaker in den Ardeatinischen Höhlen grausame Rache an 335 italienischen Zivilisten – darunter 75 Juden –, von denen kein einziger auch nur im Entferntesten etwas mit dem Anschlag zu tun hatte.  Das durch Männer des Sipo- und SD-Außenkommandos in Rom unter der Leitung von SS-Obersturmbannführer Herbert Kappler ausgeführte Gemetzel gilt in Italien als das Symbol für die Schrecken der 20 Monate andauernden deutschen Besatzungszeit.


Der Anschlag in der Via Rasella war nicht die erste gegen die deutsche und faschistische Gewaltherrschaft gerichtete Aktion der römischen Gruppi d’Azione Patriottica, kurz GAP; das Massaker in den Fosse Ardeatine nicht die erste „Repressionsmaßnahme“, die die deutschen Besatzungsorgane ergriffen. Die Unterdrückung der Zivilbevölkerung begann unmittelbar nach der deutschen Besetzung Roms und fand ihren ersten tragischen Höhepunkt bereits am 16. Oktober 1943, als das Ghetto durchkämmt und 1007 Juden in die Vernichtungslager deportiert wurden. Weitere Deportationen folgten, und bis zum letzten Tag vor der Befreiung wurden regelmäßig Partisanen – oder wer dafür gehalten wurde – im Forte Bravetta erschossen und ganze Stadtviertel „ausgekämmt“. Auch die bestialische Barbarei der Folterknechte in der Via Tasso, dem Gefängnis der SS und Sicherheitspolizei, war der hungernden Bevölkerung von Rom bekannt.

Organisiert und ausgeführt wurde der Anschlag in der Via Rasella von jungen Studenten, die sich in den GAP organisiert hatten, unter ihnen Rosario Bentivegna, Carla Capponi und Franco Calamandrei (das berühmte Gedicht „Se voi volete andare …“ stammt von seinem Vater) unter Leitung von Mario Fiorentini. Sie alle konnten sich kurz nach der Zündung der in einem Müllkarren deponierten Sprengladung in Sicherheit bringen und waren längst nicht mehr am Ort des Geschehens, als hochrangige Nazis und Faschisten von der Gedenkfeier zum 23. März in der Via Rasella eintrafen. Sofort wurden die circa 200 Anwohner der Via Rasella aus ihren Häusern getrieben und mussten sich, Frauen und Männer getrennt, am Zaun des Palazzo Barberini stundenlang mit erhobenen Händen aufstellen. Zehn Männer, denen vage Sympathien für die kommunistische Partei unterstellt wurden, kamen auf die „Todesliste“ von Obersturmbannführer Herbert Kappler und wurden am nächsten Tag in den Fosse Ardeatine ermordet. Darunter befanden sich Kunsthandwerker, denen ein Handtaschenladen gehörte, ein unpolitischer Beamter, der gerade in seiner Wohnung in der Via Rasella ein Nickerchen gemacht hatte, als die Bombe explodierte, und Romolo Gigliozzi, der hinter der Theke eines kleinen Cafés arbeitete.

Genau gegenüber der Einmündung der Via Rasella in die Via delle Quattro Fontane erinnert eine Gedenktafel an der Mauer des Palazzo Barberini erst seit dem Jahr 2010 an diese 10 Opfer.
Am Ort des Anschlags sind in der Via Rasella noch heute Einschusslöcher zu sehen: Im Glauben, von diesen Häusern aus angegriffen worden zu sein, hatten die Deutschen die Fenster der der Straße zugewandten Wohnungen unter Beschuss genommen.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit